Inhalationsnarkose

Für länger dauernde oder schwere Eingriffe werden in unserer Praxis wie in der Humanmedizin Inhalationsnarkosen durchgeführt. Der Einsatz von Isofluran als Narkosegas hilft, Belastungen für den Kreislauf und verschiedene Körperorgane, insbesondere Niere und Leber, zu reduzieren.

Das bedeutet, diese Art der Narkose ist für „Problempatienten“ wie z.B. ältere Tiere, Hunde mit Herz- oder Leberinsuffizienzen die schonendere Methode. Ein weiterer wichtiger Vorteil: durch die Intubation kann das Tier bei Atemproblemen insbesondere während der Aufwachphase jeder Zeit beatmet werden. Dies tritt häufig bei den sogenannten „kurznasigen“ (brachyzephalen) Rassen auf, wie z.B. Mops, Chihuahua, Pekinese, Bulldogge oder auch bei der Perserkatze.

Wir verwenden ein VT-110- Narkosegerät von JD Medical, ein handliches Narkosegerät, das alles kann und in den USA eines der am weitesten verbreiteten Kleintiernarkosegeräte. Es ist für Patienten von Hamster- bis Doggengröße ausgelegt. Für die Narkose von Minipatienten lässt sich mit einem Handgriff ein Heimtier-Patientensystem anschließen.

Die Sauerstoffversorgung wird durch einen O2-Konzentrator gewährleistet. Dieser filtert den Sauerstoff aus der normalen Umgebungsluft, reinigt und konzentriert ihn.

Aufgrund des höheren Material- und Zeitaufwandes ist eine Inhalationsnarkose gegenüber der konventionellen Injektionsnarkose teurer (konkrete Preise auf Anfrage).